Gestern auf der Börse in Langenhagen gabs zwischenzeitlich nen kleinen Austausch darüber, wie man de gekauften Futtertiere wie Heuschrecken, Heimchen etc länger "frisch" hält.
Diesen Austausch von Erfahrungen und Tipps würd ich hier gerne weiterführen. Das Thema wird meines Erachens oft unterschätzt, denn klar halten sich die Tiere ne ganze Weile ohne das Zutun des Vogelspinnenhalters, aber die Qualität der Futtertiere leidet dabei ziemlich. Welchen Nährwert soll ein Heimchen denn noch haben, wenn es 2 Wochen in der Heimchendose ohne Nahrung und ohne Wasser gehalten wird? Ich denke die Antwort sollte eindeutig sein.
Gut, dann fang ich mal an.
Das erste, was ich nach dem Kauf meiner Futtertiere mache, ist das Umsetzen in eine Faunabox, damit die Tiere mehr Platz haben. Als Verstecke nutze ich dabei ebenfalls Eierkartons. Als Bodengrund nehme ich handelsüblichen Vogelsand. Gewechselt werden die Materialien jedes Mal, wenn ich neue Heimchen einsetze.
Die Wasserzufuhr steuer ich über Wassergel. Bei Wasserschalen hab ich beobachtet, dass sich immer wieder ertrunkene Tiere darin finden lassen (wobei ich vom Ertrinken ausgehe. Da Betonschuhe fehlten, schließe ich auch die Heuschreckenmafia aus

)
Futter bekommen die Tiere natürlich auch. Zum Einen reiche ich Fischflocken und zum Anderen Obst und Gemüse. Dies sollte allerdings spätestens am nächsten Tag entfernt werden, denn sonst fault es, was schädlich für das Futtertier sein kann.
Ich persönlich empfehle immer Kohlrabi und Möhren, denn diese sind aufgrund der geringeren Feuchtigkeit weniger anfällig, was Schimmel angeht.
Und nun bitte ich um eure Meinung zu diesem Thema.
Gruß
Markus